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The Investor’s Spotlight:

 

Crafting a Pitch That Commands Attention

Imagine you are walking into a crowded, noisy cinema.

You don’t want to sit through a three-hour, dense documentary on the history of industrial manufacturing just to see if it’s interesting. You want the trailer. You want the visually stunning, emotionally resonant two-minute clip that leaves you breathless and shouting, „I need to see this movie!“

An investor pitch deck is exactly that: it is your startup’s movie trailer.

Many founders make the mistake of treating their pitch deck like a textbook with a dense, exhaustive collection of every data point, every feature, and every minor technical detail they’ve ever worked on.

But investors aren’t looking for a manual. They are looking for a reason to care.

They aren’t looking to see everything you do. They are looking to see if you have a vision worth betting on.

 

 

1. The Narrative Arc: Your Startup as the Hero’s Journey

 

Data informs, but stories persuade.

A pitch deck without a narrative is just a collection of disconnected facts. To create a truly „wow“ factor, you must lean into the power of storytelling.

Think of your pitch through the lens of the Hero’s Journey.

In this version of the tale, your customer is the hero, not your product. Your product is the „magical sword“ or the „enchanted map“ that allows the hero to overcome a formidable dragon (the problem).

  • The Status Quo: Show the world as it is: flawed, inefficient, or broken.
  • The Inciting Incident (The Problem): Introduce the „dragon.“ This is the pain point that is costing people money, time, or sanity. If the dragon doesn’t feel real, the hero’s quest won’t matter.
  • The Revelation (The Solution): This is where your product enters the frame. Don’t start with technical specs start with the moment the hero’s life changes because of your solution.
  • The Transformation: Describe the „new world“ that exists once your startup has conquered the market.

By framing your pitch as a narrative arc, you transform abstract business concepts into a compelling journey that investors can emotionally and intellectually follow.

 

2. The Anatomy of the Deck: The Essential Cast and Crew

 

While your story provides the soul, your slides provide the structure.

A great pitch deck needs to be lean. Investors spend, on average, less than four minutes glancing at a deck. If you haven’t delivered your core message in that window, you’ve lost.

Your „cast of characters“ (your slides) should typically include:

  • The Problem: The gap in the market. Make it visceral.
  • The Solution: Your unique value proposition.
  • The Market (TAM/SAM/SOM): How big is the playground? Is this a small pond or an ocean?
  • The Product: A high-level look at how it works (keep it simple!).
  • Traction: The proof. Show the momentum. This is the „engine“ of your deck.
  • The Team: Why are you the specific group of people capable of slaying this dragon?
  • The Ask: What do you need, and what will it allow you to achieve?

 

3. Make the Slides Look Clean and Clear

 

If the story is the script and the slides are the cast, then your design is the cinematography. A cluttered, text-heavy slide is the visual equivalent of a shaky, out-of-focus camera. It’s distracting and unprofessional.

If a slide is crowded and full of text, it feels confusing and unprofessional.

Keep it simple:

  • One idea per slide: Don’t mix too many topics on one slide.
  • Guide the eye: Use big headlines, clear spacing, and a few key numbers.
  • Show data clearly: Use simple charts instead of tables or screenshots.

Your deck doesn’t have to look like a design award winner. It just needs to look focused and well-organized.

 

The Big Takeaways

 

  1. Tell a Story, Don’t Just Report Data: Don’t present a manual—present a trailer. Tell a clear story where the customer is the hero and your product helps them win.
  2. Design for Scannability: You have minutes, not hours. Use high-signal, low-noise visuals to ensure your most important points are impossible to miss.
  3. Focus on Momentum (Traction): Investors aren’t just buying an idea. They are buying a moving train. Use your traction slide to prove that the journey has already begun.

Sources:

Fotos: (c) Sviatlana Bubnevich

links Jakob Reiter (mimirio), rechts: Natascha Trzepizur (INiTS)

Was du von Serial Entrepreneur Jakob Reiter lernen kannst

Die Reise als Founder ist immer auch eine Reise zu dir selbst.

Das klingt im ersten Moment wie ein Kalenderspruch, ist aber eine ziemlich nüchterne Realität.

Denn in einem Startup gibt es keinen Puffer. Keine klar definierten Rollen. Keine Prozesse, die deine Schwächen auffangen.

Alles läuft durch dich.

  • Deine Denkweise bestimmt, welche Probleme du überhaupt siehst
  • Deine Entscheidungen bestimmen die Geschwindigkeit
  • Deine Unsicherheiten bremsen oder beschleunigen dein Team

Kurz gesagt: Dein Startup ist kein System außerhalb von dir. Es ist ein Spiegel.

Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.

 

1. Du skalierst nicht nur dein Produkt, du skalierst auch deine Denkweise

 

Viele Founder denken bei Skalierung an mehr Nutzer*Innen, mehr Umsatz, mehr Struktur.

Was dabei oft übersehen wird: Bevor dein Produkt wächst, muss deine Denkweise mithalten.

Hier zeigt sich, warum die Gründung eines Unternehmens immer auch Selbstentwicklung ist. Denn wie du denkst, entscheidet darüber, wie schnell du lernst.

Jakob Reiter (mimirio)

Weniger hilfreich ist es zum Beispiel, wenn du:

  • Features optimierst, bevor du das Problem wirklich verstanden hast
  • Bestätigung suchst, statt bereit zu sein, falsch zu liegen
  • versuchst, alles alleine zu lösen, anstatt gezielt Unterstützung zu holen

Das Ergebnis sind langsame Lernzyklen.

Erfahrene Founder gehen anders vor:

  • Sie verlieben sich zuerst in das Problem, nicht in die Lösung
  • Sie denken in Hypothesen statt in Meinungen
  • Sie holen sich gezielt Perspektiven von außen

Warum?

Weil sie verstanden haben, dass ihre eigene Sicht begrenzt ist.

Vielleicht ist ja nicht das perfekte Produkt dein größter Hebel, vielleicht ist es die Qualität deines Denkens 😉

 

2. Blinde Flecken aufdecken

 

Die meisten Fehler im Startup fühlen sich nicht wie Fehler an. Sie fühlen sich eigentlich ganz logisch an.

Nachvollziehbar. Fast schon richtig.

Und genau deshalb sind sie so gefährlich.

Wer zu sehr am eigenen Produkt oder an der Technologie hängt, läuft schnell in typische Muster:

  • Interesse wird als Kaufbereitschaft interpretiert
  • In Gesprächen wird nur gehört, was die eigene Hypothese bestätigt
  • Aktivität wird mit Fortschritt verwechselt

Das Problem ist nicht fehlende Intelligenz. Das Problem ist fehlende Distanz.

In diesem Punkt wird die Reise zu dir selbst besonders sichtbar:

Du musst lernen, dich von deinen eigenen Annahmen zu lösen.

Das passiert natürlich nicht automatisch. Und ehrlich gesagt: alleine gelingt es selten gut.

Deshalb brauchen Founder etwas, das in der Startup-Welt noch zu wenig thematisiert wird: eine Form von Supervision.

Menschen, mit denen du nicht nur über Zahlen und KPIs sprichst, sondern über Unsicherheiten, Denkfehler und schwierige Entscheidungen.

Das können sein:

  • erfahrene Investor*innen oder Business Angels
  • Mentor*innen mit operativer Erfahrung
  • und ja, auch Therapeuten

Ohne Reflexion bleibst du in deiner eigenen Logik gefangen. Mit ihr erkennst du schneller, wo du dir selbst im Weg stehst.

 

3. Resilienz ist kein Mindset. Es ist ein System.

 

“Du musst resilient sein.” Das hört man oft.

Nur leider hilft’s wenig.

Resilienz ist kein Charakterzug, den man einfach hat oder nicht hat. Es ist etwas, das du aktiv aufbaust.

Jakob Reiter beschreibt im SCALEup Talk seinen Weg vom ersten bis zum vierten Unternehmen:

mehrere Startups, mehrere Rückschläge – und trotzdem kontinuierlicher Fortschritt.

Jakob weiß aus Erfahrung, wie Resilienz entsteht. Nämlich dann, wenn du lernst:

  • Fehler nicht zu vermeiden, sondern schneller zu erkennen
  • sie nüchtern zu analysieren, statt persönlich zu nehmen
  • dir gezielt Unterstützung zu holen, statt dich zurückzuziehen
  • bewusst zu reflektieren und dann weiterzugehen

Und wer Jakob im Interview zuhört begreift, wie sehr es stimmt:

Die Reise als Founder ist immer auch eine Reise zu dir selbst.


Konkrete Takeaways

 

Wenn du etwas aus diesem Artikel direkt umsetzen willst:

1. Arbeite mit Hypothesen statt mit Annahmen

Formuliere bewusst: “Ich glaube, dass…” und teste es.

2. Suche gezielt nach Gegenargumenten

Die wertvollsten Insights kommen selten von Zustimmung.

3. Verkürze deine Lernzyklen

Nicht Perfektion bringt dich weiter, sondern Geschwindigkeit.

4. Baue dir ein Reflexionssystem

Schreibe auf, was du annimmst und in weitere Folge, was tatsächlich passiert.

5. Such dir bewusst Sparringspartner

Investorinnen, Business Angels, Mentorinnen und auch Therapeut*innen können genau die Perspektive liefern, die dir selbst fehlt.

6. Entwickle dich genauso bewusst wie dein Produkt

Deine Entscheidungen, dein Umgang mit Unsicherheit und dein Lernverhalten sind zentrale Hebel.


Ein letzter Gedanke zum Schluss

 

Viele Founder starten mit der Frage:

“Wird meine Idee funktionieren?”

Die bessere Frage ist:

“Bin ich in der Lage, schnell genug zu lernen, damit sie funktioniert?”

Dein Startup ist ein Lernprozess und du bist der wichtigste Teil davon.

Du baust nicht nur ein Unternehmen auf. Du entwickelst auch die Person, die dieses Unternehmen führt.

—> Hier geht’s zum SCALEup Talk mit Jakob Reiter 

 

Über Jakob Reiter

Jakob Reiter ist ein Serienunternehmer mit langjähriger Erfahrung im Startup-Ökosystem. Als (Mit-)Gründer von vier Startups (darunter auch TheVentury) verfügt er über eine einzigartige Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen des Unternehmertums.

Derzeit leitet er Mimirio, ein Unternehmen, das sich darauf konzentriert, KI für europäische Anwendungen zu nutzen und dabei den Datenschutz sowie die Einhaltung lokaler Vorschriften zu gewährleisten.

Manche gründen ein Startup.
Andere bauen immer wieder eines auf.

Was wissen diese Founder, das First-Time-Foundern noch verborgen ist?

In dieser Folge des SCALEup Talk sprechen wir mit Jakob Reiter, Serial Entrepreneur und Co-Founder von Mimirio. Nach vier gegründeten Unternehmen teilt er die Learnings, die man nicht aus Büchern bekommt, sondern durch Erfahrung.

➡️ Wie triffst du die Entscheidung: weitermachen oder stoppen?
➡️ Was unterscheidet erfolgreiche Founder wirklich von denen, die scheitern?
➡️ Und worauf solltest du dich in den ersten 90 Tagen kompromisslos fokussieren?

Diese Folge richtet sich an alle, die ein Tech-Startup aufbauen oder gerade dabei sind, herauszufinden, ob ihre Idee überhaupt funktioniert.

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Mimirio – Unternehmenswissen, endlich nutzbar.
Alle relevanten Daten werden gebündelt, strukturiert und so aufbereitet, dass Teams schneller die richtigen Antworten finden und fundierte Entscheidungen treffen können. Ohne Datenchaos, ohne Umwege.

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Warum AI-Tools ohne AI-Umgebungen nur die halbe Miete sind

Die Diskussion rund um Künstliche Intelligenz dreht sich meist um Tools, Algorithmen und technologische Durchbrüche. Doch ein entscheidender Faktor wird dabei oft übersehen: die Umgebung, in der Innovation tatsächlich entsteht.

 

Jedes Startup kennt das Dilemma:

 

Als Founder musst du gleichzeitig Produktentwicklerin, Verkäuferin, Marketing-Expertin und Finanzplanerin sein. Gerade bei AI-Startups, wo technische Komplexität auf unternehmerische Herausforderungen trifft, wird diese Mehrfachbelastung schnell zum Wachstumshemmnis.

Nino Begic von Soda Zitron & Natascha Trzepizur von INiTS

Nino Begic, Mitgründer von Soda Zitron Media, bringt diese Erkenntnis im neuen SCALEup Talk auf den Punkt:

„In der AI Factory zu sitzen ermöglicht uns drei Nerds mehr oder weniger, uns wirklich in die Technologie reinzumausern. In der AI Factory sitzen ja Expertinnen und Experten in Sales, Marketing und so weiter, die können wir halt einfach direkt kontaktieren, anstatt quasi unsere Zeit mit etwas zu machen, was wir eigentlich nicht wirklich gut kennen.“

Genau hier setzt die neu gegründete AI Factory an. Sie schafft eine Umgebung, in der Founder Seite an Seite mit AI- und Business-Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten. Das Konzept geht weit über klassische Co-Working-Spaces hinaus. Es ist ein Ökosystem des geteilten Wissens.

 

Begic beschreibt den Mehrwert konkret: „Ich sehe es tatsächlich als verlängerten Arm oder Auslagern von Kernkompetenzen, die wir nicht haben. Das ist extrem, extrem genial, wenn du das halt mehr oder weniger wirklich runterbrechen kannst und sagen kannst, hey, lieber Sascha, wir würden gerne einen One-Pager machen mit unseren Preisen oder sonstiges oder auf der Website, wie siehst du das?“

In einer AI-affinen Umgebung geht es nicht nur um Erfolgsgeschichten. Menschen teilen ihre Insights, ihr Know-how, und vor allem auch ihre Fehler. Diese Offenheit beschleunigt Lernprozesse enorm. Anstatt drei Tage mit Themen zu verbringen, die außerhalb der eigenen Expertise liegen, kann eine halbe Stunde Austausch mit der richtigen Person den Durchbruch bringen.

Event im Discoverer-Raum mit Dachterrasse in der AI Factory

Die AI Factory bietet genau diesen Raum: Ein Netzwerk aus erfahrenen Mentorinnen, erfolgreichen Gründerinnen und spezialisierten Expert*innen, die ihr Wissen aktiv teilen. Co-Working-Spaces ermöglichen spontane Gespräche, gegenseitige Unterstützung und den Aufbau nachhaltiger Beziehungen.

Fazit: Warum das Umfeld entscheidet

 

Am Ende zeigt sich ein Muster, das nicht unterschätzt werden sollte:

Nicht die besten Tools gewinnen, sondern die Teams, die wissen, wann sie Tools einsetzen und wann sie auf menschliche Skills, Fähigkeiten und Kreativität setzen. Klar ist: AI verändert nicht nur, was und wie schnell etwas (auf-)gebaut wird, sondern auch, wie gedacht, entschieden und gelernt wird.

In der aktuellen Folge des SCALEup Talk mit Nino Begic wird deutlich, wo Künstliche Intelligenz für Founder tatsächlich einen Unterschied macht, was einfacher wird und wo doch lieber der eigene Kopf gebraucht wird.

Nino spricht außerdem darüber, wie sich kreatives Arbeiten verändert, wenn ein Teil davon automatisierbar wird. Also kein Talk über Tools, sondern über den Umgang damit.

Hier gehts zum Talk.

Viele Founder beschäftigen sich gerade mit AI.

Tools werden getestet, Prozesse automatisiert, Content schneller produziert.
Und trotzdem bleibt oft eine Unsicherheit:

👉 Nutze ich das wirklich richtig oder nur oberflächlich?

Denn AI ist nicht einfach ein weiteres Tool.

Sie verändert, wie Startups entstehen, wie Entscheidungen getroffen werden und wie schnell man lernt.

➡️ Was bedeutet das konkret für den Aufbau eines Startups?
➡️ Wo entsteht echter Vorteil?
➡️ Was wird einfacher, und was wird plötzlich anspruchsvoller?

In dieser Folge spricht Natascha Trzepizur mit Nino Begic darüber,

• wie sich kreatives Arbeiten durch AI verändert,
• an welchen Stellen Founder ansetzen können,
• und was es bedeutet, ein Unternehmen zu bauen, während sich die Spielregeln laufend verschieben.

Wir sprechen auch über den persönlichen Teil des Gründens:
Über Zweifel und wie man als Founder Orientierung behält, wenn sich alles gleichzeitig bewegt.

👉 Eine Folge für alle, die die Nutzung von AI besser verstehen wollen – im Kontext ihres eigenen Startups.

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Gesteuert von erfahrenen VFX Artists und generativer KI entsteht durch Soda Zitron Content, der funktioniert, gut aussieht und sich sauber weiterentwickeln und kontrollieren lässt.

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