20.02.2014 von Daniel Tran

BannerZoomsquareDas Wiener Hightech-Startup zoomsquare, das die Wohnungssuche in Österreich revolutionieren will, darf sich mit Ex-Styria-Vorstand & Willhaben-Gründer Wolfgang Bretschko, sowie Geizhals-Chef Marinos Yannikos über zwei prominente Investoren freuen. Das Startup wurde im INiTS-Inkubator durch aktive Begleitung in den Investorenverhandlungen optimal auf die Finanzierungsrunden vorbereitet.

Nach Startup wie Codeship, Watchado, Runtastic oder Shpock ist es nun mit zoomsquare einer weiteren österreichischen Jungfirma gelungen, namhafte Geldgeber für sich zu gewinnen. Am Donnerstag ist der Deal, der dem Hightech-Startup rund um die beiden Gründer Dr. Andreas Langegger (34) und Christoph Richter (31) eine mittlere sechsstellige Summe sichert, fixiert worden.

Startup des Jahres 2013 rüstet auf

Damit kann zoomsquare nach seinem erfolgreichen Launch Mitte Oktober 2013 nun sein Team deutlich aufstocken und die nächsten ambitionierten Ziele in Angriff nehmen. Konkret sind das u.a. der Launch einer eigenen Mobile-App, ein Bundesländer-Schwerpunkt und die ersten Vorbereitungen für den Deutschland-Start. Bereits vier Monate nach dem Start hat die neue Immobiliensuche ohne Werbeaktivitäten über 7.000 registrierte User.

Weltweit neue Technologien für die Traumwohnung

Erst im November vergangenen Jahres wurde zoomsquare zum Startup des Jahres 2013 in Österreich gewählt (Futurezone Award). Das Hightech-Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wohnungssuche in Österreich dank weltweit neuer Kerntechnologien, innovativer Features und Open Data ins 21. Jahrhundert zu holen. Die zentrale Botschaft dahinter: „Jedem sein passendes Zuhause! Der Suchende wünscht und zoomsquare liefert nach persönlichen Vorlieben maßgeschneiderte Vorschläge.“

Die richtigen Investoren für große Pläne

Was Co-Founder Dr. Andreas Langegger nach dem gelungenen Investment besonders freut: „Wir hatten das Privileg, uns die richtigen Partner schlussendlich aussuchen zu dürfen. Beide haben schon erfolgreich große Internetplattformen ähnlicher Art aufgezogen und von diesem Know-how werden wir sehr profitieren. Entscheidend war weniger das Finanzielle, sondern dass sie die gemeinsame Philosophie und die internationale Ausrichtung voll mittragen und gut zum Team passen.“

Das Gründerservice INiTS bot zoomsquare in dieser Phase eine intensive Unterstützung durch das umfassende Know-how der Investorenbranche. Die Begleitung bei den Verhandlungen und das umfassende Netzwerk ausgewählter Kontakte von nationalen und internationalen Investoren ermöglichte und verkürzte die Investorensuche deutlich.

Neue Herausforderungen nach Jahrzehnt an der Styria-Spitze

Wolfgang Bretschko (45) war zuletzt fast ein Jahrzehnt leitender Vorstand der Styria Medien Gruppe und langjähriger Geschäftsführer der Kleinen Zeitung. Er baute willhaben.at seinerzeit auf und führte den österreichischen Marktführer für Klein- und Immobilienanzeigen als Verantwortlicher aller digitalen Geschäftsfelder der Styria Media Group bis vergangenen Herbst sehr erfolgreich.

Willhaben-Gründer prüfte genau & setzt aufs Team

Von seinem ersten Startup-Investment ist Bretschko überzeugt: „Gerade deshalb habe ich das gesamte Projekt und seine Rahmenbedingungen eingehend analysiert. Für mich hat zoomsquare bisher fast alles richtig gemacht und gewaltiges Potential. Umso mehr, wenn man bedenkt, was ein relativ kleines Team bei einer sehr komplexen Materie in relativ kurzer Zeit bereits geschafft hat. Das Team und der innovative Ansatz haben für mich den Ausschlag gegeben zu investieren.“ Die Marschrichtung und seine Rolle sind für Bretschko klar: „Das Produkt schnell auf das nächste Level heben. Ich will dabei mit meiner Erfahrung helfen, aus einer tollen Idee ein erfolgreiches Geschäft zu machen.“

Hightech-Schub für Immobilienbranche überfällig

Sein Co-Investor Marinos Yannikos (41) zog mit Geizhals von Null weg eine der führenden Preisvergleichs-Plattformen im deutschen Sprachraum auf. Für den Geizhals-CEO besteht bei der Online-Wohnungssuche schon länger Aufholbedarf: „Ich komme aus der technischen Ecke. Für mich war ein Technologieschub in der Immobilienbranche überfällig. Es ist viel mehr möglich, als derzeit geboten wird. Der Bedarf ist definitiv da und zoomsquare hat das passende Team und die technologischen Voraussetzungen.

Wie Geizhals ein echtes Problem lösen

Sein eigentlicher Anspruch ist aber viel pragmatischer: „Ich schätze Produkte, die im Alltag einen praktischen Nutzen liefern, Menschen helfen und echte Probleme lösen. Das war bei Geizhals so und auch zoomsquare hat dieses Potential.“

Neue Investoren für österreichische Startup-Szene

Als dritter Investor neu im Boot ist der international erfahrene Product Manager und Wahl-Berliner Robert Lenzhofer (vormals Goldbach Media, bwin, Crowdpark). Maßgeblich unterstützt wird zoomsquare, wie schon bisher auch, durch das Austria Wirtschaftsservice (AWS) und das universitäre Gründerservice INiTS. Gerade angesichts dessen freut es Mitgründer Langegger besonders, „dass man mit dem prominenten Duett Bretschko und Yannikos zwei gänzlich neue, gewichtige Business Angel für die aufstrebende Startup-Szene in Österreich gewinnen konnte.“

Top-Führungskräfte von zoomsquare-Modell überzeugt

Das echte Highlight des heutigen Investments für zoomsquare, liegt laut Co-Founder Christoph Richter auf der Hand: „Der langjährige Chef der Styria Digitalmedien und der CEO eines Top10-Internetangebots des Landes glauben an unser Modell und unsere Zukunftspläne. Für das ganze Team ist das der größte Ansporn und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“.

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