16.10.2014 von Daniel Tran

GewinnerInnen INiTS Award 2014Viele wissenschaftliche Arbeiten haben das Potenzial für wirtschaftlichen Erfolg. Das Gründerservice INiTS hilft bei den nötigen Schritten von der akademischen Forschung in Richtung Markterfolg und erhöht die Erfolgschancen von Wiener Startup-Unternehmen. Erst vor wenigen Monaten wurde INiTS selbst als drittbester Inkubator Europas und elfbester Inkubator weltweit ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung des INiTS Award am 14. Oktober 2014 vergab INiTS nun seinerseits Preise für innovative Forschungsideen.

Die Preisverleihung feierte in diesem Jahr ein rundes Jubiläum: Bereits zum 10. wurden wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die das Potenzial für eine wirtschaftliche Verwertung haben. Rund 150 Gäste besuchten den Event in der Skylounge der Universität Wien, bei dem die innovativsten wissenschaftlichen Arbeiten mit einem Preisgeld im Gesamtwert €22.500 ausgezeichnet wurden. Die Preise wurden in den Kategorien „Informations- und Kommunikationstechnologien“, „Life Sciences“ und „Allgemeine Technologien“ vergeben. Zusätzlich wurden noch die Special Awards „green tech“ sowie der „woman award“ verliehen. Durch den Abend führte der Puls 4-Moderator Florian Danner.

Eine Jury bestehend aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und GründungsexpertInnen bewertete die 60 eingereichten Arbeiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Verwertbarkeit und bestimmte so die Gewinnerinnen und Gewinner in den einzelnen Kategorien.

KATEGORIE “INFORMATIONS- KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN”

1. Platz ICT (powered by KAPSCH):

DI Dr. Stefan Schwarz: Dissertation: “Limited Feedback Transceiver Design for Downlink MIMO OFDM Cellular Networks”

Universität: TU Wien

Cellular networks worldwide experience a tremendous growth of data traffic. Studies predict twenty fold increases until 2018, affirming a demand for higher data rates to support novel web and social media applications. To cope with this demand, the efficiency of the data transmission between user and base station must be improved substantially. This can be achieved if the user provides intelligent feedback to the base station about the quality of the data transmission. In my dissertation, I have focused on how to design this feedback information such that the highest performance is achieved and I have devised efficient algorithms for providing feedback. My business plan is to sell my intellectual property and experience to companies that develop cellular networking technology, either in the form of consulting activities or by filing patent applications. As cellular networks will soon be pushed to their limits by costumer demands, I am convinced of the huge market potential of my ideas.

2. Platz ICT (powered by Deloitte):

DI Dr. Robert Engel: Dissertation: “Mining and Analysis of EDI-Supported Inter-organizational Business Processes”

Universität: TU Wien

In der Industrie werden oft sogenannte EDI-Nachrichten (Electronic Data Interchange) zur automatisierten Kommunikation zwischen Unternehmen benutzt, um Lieferketten zu steuern (z.B. elektronische Bestellungen, Just-in-Time Lieferanforderungen, Rechnungen, usw.). Durch die systematische Analyse von solchen EDI-Nachrichten im Kontext ihrer Geschäftsprozesse kann man Unternehmen helfen, Probleme oder Ineffizienzen in Lieferketten besser zu verstehen und so Ansätze zu ihrer Beseitigung zu liefern. Dabei kommen sogenannte Process-Mining-Techniken zum Einsatz. Die vorgestellte Geschäftsidee zielt darauf ab, diese neuen EDI-basierte Analyse-Techniken für inter-organisationale Geschäftsprozesse durch die Bereitstellung marktreifer Softwareprodukte und durch spezialisierte Beratungsdienstleistungen für Industriekunden verfügbar zu machen.

3. Platz ICT (powered by ERSTE Bank):

Asura Enkhbayar, BSc: Bachelorarbeit: “Applicability of machine learning algorithms for gaze estimation in video chats”

Universität: FH Technikum Wien

„Schau mir in die Augen, Kleines!“ – Spätestens seit Casablanca ist bewiesen, welch große Wirkung intensiver Blickkontakt haben kann. Vor allem für zwischenmenschliche Kommunikation ist dieser unabdingbar, wird über Blicke doch einiges an Information ausgetauscht. Ein Blick sagt mehr als tausend Worte. Und doch haben wir keine Möglichkeit während eines Videochats herauszufinden, ob der/die Andere einem zuschaut oder doch auf Facebook surft.  Immer öfter führt man das Bewerbungsgespräch per Skype. Videochats werden alltäglicher und somit würden nicht nur Gehörlose, die all ihre Informationen über den Sehsinn beziehen, von einer Augenkontaktsimulation für Videochats profitieren.  Ich habe in meiner Bachelorarbeit eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die Blickrichtung einer Person mittels Machine Learning zu ermitteln, wobei vielversprechende Ergebnisse erreicht wurden. Dadurch stellt sich die Entwicklung eines Frameworks für die oben genannte Problematik in Aussicht.

KATEGORIE “LIFE SCIENCES”

1. Platz Life Sciences (powered by MED-EL):

Drin Petra Heffeter & Dr. Christian Kowol: Wissenschaftliche Publikation: “ Tumorspezifische, Hypoxie-basierte Aktivierung von EGFR-Inhibitoren”

Universität: Uni Wien, MedUni Wien

Die Entwicklung von Rezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) stellte einen Meilenstein in der Entwicklung neuer Krebstherapeutika dar. Allerdings ist die Therapie mit TKIs durch das Auftreten starker Nebenwirkungen und die Entwicklung von Chemotherapieresistenz limitiert. Ziel der hier präsentierten Arbeit war die Entwicklung eines neuen TKIs, der durch die spezifischen Eigenschaften des krankhaften Gewebes aktiviert wird. Dadurch soll die Schädigung von gesundem Gewebe verhindert und somit die Nebenwirkungen im Patienten minimiert werden.  Zu diesem Zweck wurde ein Cobalt(III)-basiertes „Prodrug-Design“ verwendet, welches die gezielte Freisetzung des aktiven TKIs durch den im soliden Tumor charakteristisch vorherrschenden Sauerstoffmangel (Hypoxie) ermöglicht. Zusammenfassend wurde in unserer Arbeit der erste tumorspezifische TKI entwickelt und die Wirksamkeit präklinisch nachgewiesen.

2. Platz Life Sciences (powered by Bayer):

Ass. Prof.in Dr.in Romana Schirhagl: Wissenschaftliche Publikation: “Separation of bacteria with imprinted polymeric films”

Universität: Uni Wien, Stanford University, Groningen University, ETH Zürich

Bakterienerkrankungen  werden üblicherweise diagnostiziert durch langwierige und teure Zellkultur. Unsere Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Diagnosechips der dies signifikant vereinfachen soll. Der Chip, der spezifisch für verschiedene Bakterien sein kann, soll wie ein  Schwangerschaftstest eine Farbänderung geben, wenn die entsprechenden Bakterien vorhanden sind. Da der Chip billig in der Herstellung ist und keine Zellkultur nötig ist, kann dadurch Zeit und Geld gespart werden. Weiters verspricht der Chip eine sichere und ökonomische Anwendung da nur kleine Mengen des pathogenen Probenmaterials nötig sind die am Ende autoklaviert und entsorgt werden müssen. Dieser Chip soll nach Verbesserung seiner Anwenderfreundlichkeit für Ärzte oder Krankenhäuser zur Verfügung stehen. Weiters ist auch ein Chip denkbar, der eine Heimanwendung für Patienten ermöglicht. Dies ist insbesondere interessant für Regionen wo ein Arztbesuch nicht einfach möglich oder zu teuer ist.

3. Platz Life Sciences (powered by Affiris):

Dr. Hady Haririan, MSc: Wissenschaftliche Publikation: “Salivary and Serum Chromogranin A & A-Amylase in Periodontal Health and Disease”

Universität: MedUni Wien

Die Bestimmung verschiedener Biomarker im Speichel kann in Zukunft die Frühdiagnostik von Erkrankungen erleichtern. Im Fall der Parodontitis, einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats, die unbehandelt zum Verlust der Zähne führt, liegt derzeit kein kommerzieller Speicheltest mit fundiertem wissenschaftlichen Hintergrund vor. Die Bestimmung stressgekoppelter Faktoren im Speichel hat gezeigt, dass bestimmte Biomarker bei Parodontitis im Vergleich zu gesunden PatientInnen erhöht sind. Dies könnte man sich für die Entwicklung eines Speicheltests in der Zahnmedizin zu Nutze machen, da Parodontitis eine weit verbreitete Erkrankung ist und die ZahnärztInnen zu den am häufigsten konsultierten Ärzten zählen. Der Bedarf der Minimalinvasivität nicht nur im Zusammenhang mit Behandlungen sondern auch in der Diagnostik ist im Zunehmen und von immer mehr PatientInnen gewünscht. Die Speicheldiagnostik könnte sich künftig zu einem modernen Tool in den Ordinationen und Kliniken entwickeln.

KATEGORIE “ALLGEMEINE TECHNOLOGIEN”

1. Platz Allgemeine Technologien (powered by Herbst Kinsky Rechtsanwälte):

DI Dr. Thomas Steinparzer: Dissertation: „Off-gas heat recovery for steelmaking processes based on thermal energy storage”

Universität: TU Wien

Wie kann man die Effizienz der Stahlerzeugung steigern und gleichzeitig die Umwelt schonen? Der Schlüssel zum Erfolg heißt flüssiges Salz. Wärmerückgewinnungsanlagen basierend auf einer Salzschmelze, ähnlich den solarthermischen Kraftwerken in Spanien, können verwendet werden um die diskontinuierliche Abwärme der Stahlerzeugung nutzbar zu machen. Bei der Stahlerzeugung fallen innerhalb kurzer Zeiträume enorme Mengen an heißem Abgas an. Diese Perioden werden aber meist von Zeiträumen mit geringer Abgastemperatur gefolgt. Diese starken Schwankungen in Temperatur und Durchfluss machen eine Verwertung der Abwärme besonders schwierig, da beinahe jeder Verbraucher eine kontinuierliche Wärmezufuhr benötigt. Salzschmelzen können drucklos bei Temperaturen von bis zu 550°C betrieben werden und gleichzeitig als Wärmespeicher eingesetzt werden. Sie stellen somit eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Wasser-/Dampfsystemen dar, welche hohe Drücke benötigen.

2. Platz Allgemeine Technologien (powered by Frequentis):

Daniil Shulman, MSc: Masterarbeit: „Optimization model for the planning of a regional waste management system”

Universität: Uni Wien

There exist two problems related to municipal solid waste management: a problem of existing open dumps (unmanaged landfills) and a problem of managing a flow of waste generated by cities. The paper proposes an optimization model that allows for planning of a solution for these two problems together, which is found to be more efficient than solving each one separately. In the example calculated for Beijing the method has yielded a 2% NPV increase. This work can be attributed to the holistic waste management, because it is designed to solve the task of long-term planning and takes into account both economic and environmental aspects. The proposed model is assumed to have a high importance for the developing countries where waste management systems have not been yet organized in an efficient and modern manner.

3. Platz Allgemeine Technologien (powered by UBIMET):

DI DI Philipp Stöger: Masterarbeit: „Share & Shift Parking – ein Modell zur Aufwertung des öffentlichen Straßenraums”

Universität: TU Wien

Im Fokus der Arbeit stand die Entwicklung eines Modells zum Teilen (Share) und Verlagern (Shift) von Stellplätzen, welches zu einer Umverlagerung von Stellplätzen vom überlasteten öffentlichen Straßenraum in den untergenutzten privaten Raum führt. Dem ruhenden Verkehr steht ein großer Anteil der Straßen Wiens zur Verfügung. Gleichzeitig besteht in privaten Garagen ein teils hoher Leerstand. Dieser Umstand schafft enormes Potential. Deshalb wurde das Share & Shift – Parking Modell entwickelt. Akteure, die über untergenutzte Stellplätze im privaten Bereich verfügen, können diese über das Modell „sharen“ und Einnahmen erzielen. Personen, die einen Parkplatz suchen, ermöglicht es mittels Handy-App diese Stellplätze kurzfristig zu nutzen, auch wenn diese gesichert sind. Dadurch könnten öffentliche Stellflächen anders genutzt und das urbane Leben in der Stadt Wien oder in anderen Städten attraktiviert werden. Das Unternehmen erzielt seine Umsätze durch eine Provision an den Mieteinnahmen.

SPECIAL AWARD “WOMAN AWARD”

1. Platz woman award (powered by BMWFW & economyaustria):

  1. a Marion Prior: Diplomarbeit: „Characterization of the immune response elicited by a novel Alzheimer´s disease vaccine”

Universität: Uni Wien, MedUni Wien

Die Anforderungen, die an Analysen gestellt werden um im Rahmen von klinischen Studien eingesetzt werden zu können, stellen für viele forschende Einrichtungen eine Herausforderung dar. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden bedarf es eines breit gefächerten Dienstleistungsspektrums, das maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Ausgangssituationen anbietet.  Das vorgestellte Konzept erstreckt sich von der Beratung von Forschungseinrichtungen bei der Weiterentwicklung von prä-klinischen Labormethoden über die Verfahrensoptimierung bis hin zum Transfer der Methodik in ein klinisches Setting. Darüber hinaus werden auch Neuentwicklung von maßgeschneiderten Verfahren, Methodenqualifizierung und –validierung, sowie die Durchführung der entwickelten Analysen im Rahmen von klinischen Studien und Transfer der Methoden zu weiteren Einrichtungen abdeckt.

2. Platz woman award (powered by BMWFW & economyaustria):

DIin Stefanie Brezina: Masterarbeit: „Identification of tumour autoantibody signatures for early diagnosis of lung cancer”

Universität: BOKU Wien

Jährlich erkranken mehr als 1,8 Millionen Menschen weltweit an Lungenkrebs. Entscheidend für die Prognose dieser Erkrankung ist eine frühe und zuverlässige Diagnose – je früher eine bösartige Veränderung erkannt wird, desto höher die Überlebenschance des Patienten. Konventionelle Methoden sind oftmals nicht ausreichend um kleine Läsionen frühzeitig zu erkennen. Außerdem sind viele diagnostische Verfahren mit Unannehmlichkeiten für die Patienten verbunden.  Im Zuge dieser Arbeit wurde ein Biochip zur Früherkennung von Lungenkrebs entwickelt, der es ermöglicht tumorspezifische Antikörper, welche durch die körpereigene Abwehrreaktion gegen Krebszellen schon in sehr frühen Stadien der Krebsentwicklung gebildet werden, zuverlässig zu detektieren. Durch den Einsatz geringer Mengen Blut stellt dieser Biochip eine technisch einfache und minimalinvasive Diagnostikmethode dar, und bietet daher eine vielversprechende Lösung für den dringenden Bedarf einer zuverlässigen Lungenkrebsvorsorge.

3. Platz woman award (powered by BMWFW & economyaustria):

  1. in DIin Susanne Urban: Dissertation: „Entwicklung eines Monitoring-Systems zur Bestimmung des realen Schädigungsgrades”

Universität: BOKU Wien

Ziel meiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Entwicklung eines Monitoring-Systems aus Ultraschall- und Körperschall-Sensortechniken, welches die Ermittlung des realen Schädigungsgrads aufgrund zyklischer Ermüdungsbeanspruchung bei Betonstrukturen ermöglicht. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit fließen direkt in die Entwicklung des Produktes MOSES ein und können nach erfolgreichem Abschluss sofort wirtschaftlich umgesetzt werden. Mit MOSES können die zufolge von äußeren Belastungen im Laufe der Lebensdauer von Strukturen auftretenden Schädigungen detektiert und bewertet werden. Man macht sozusagen die Lebenslinie der Struktur sichtbar und verfolgt deren zeitlichen Verlauf. MOSES informiert kontinuierlich über den aktuellen Zustand der Struktur.

SPECIAL AWARD “GREEN TECH”

1. Platz green tech (powered by INiTS):

Daniil Shulman, MSc: Masterarbeit: “Optimization model for the planning of a regional waste management system”

Universität: Uni Wien

Projektbeschreibung: siehe oben

2. Platz green tech (powered by INiTS):

DI Dr. Thomas Steinparzer: Dissertation: “Off-gas heat recovery for steelmaking processes based on thermal energy storage”

Universität: TU Wien

Projektbeschreibung: siehe oben

3. Platz green tech (powered by INiTS):

DIin Vera Siegele & DI Matthias Zingerle: Masterarbeit: “Regenwasser Ästhetik”

Universität: BOKU Wien

Innerhalb der Masterarbeit werden bestehende Wiener Siedlungs- und Freiraumstrukturen auf eine mögliche Eignung zur Regenwasserversickerung untersucht.  Im Zuge von Sanierungsarbeiten kann durch die planerische Dienstleistung kostenintensiven Kanalsanierungen und -ausbauten entgegengewirkt werden. Ökologische und ästhetische Freiraumqualitäten fließen umfassend mit in die Planung ein.  Die Freiraumqualität und nachhaltige Entwicklung von Siedlungsstrukturen wird durch Oberflächenentsiegelung, Verdunstung und Versickerung verbessert, gleichzeitig wird für die Betrachterin und den Betrachter das temporär verfügbare Regenwasser während eines Regenereignisses im Freiraum inszeniert und trägt zur Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser bei.  Die Gestaltung unter Berücksichtigung der Ansprüche an dezentrale Regenwasserbewirtschaftung erzeugt für horizontale und vertikale Flächen eine Doppelnutzung und einen Mehrwert der zu gestaltenden Flächen.

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