05.06.2012 von Daniel Tran

finderly.com schließt Lücke zwischen Internet-Recherche und stationärem Fachhandel.

Immer mehr Kunden nutzen im Entscheidungsprozess verschiedene Kanäle. Recherche, Vergleich und Einkauf der „Smart Shopper“ finden nicht mehr zwangsläufig im selben Umfeld statt. Die Empfehlungsplattform finderly.com schließt die Lücke zwischen Internet-Recherche und stationärem Fachhandel, beginnend mit den 97 Niedermeyer-Filialen in Österreich.

Im Internet Elektronik einzukaufen hat unbestrittenermaßen viele Vorteile: Zeitliche und örtliche Flexibiltät, Lieferservice, Preis- und Anbietervergleich und – immer wichtiger – auch die Möglichkeit, Meinungen und Empfehlungen aus den sozialen Netzwerken zu erfragen. Dem gegenüber stehen auch einige Nachteile: Keine richtige Fachberatung, kein physisches Ausprobieren des Produkts, kein emotionales Einkaufserlebnis und mitunter erhebliche Lieferzeiten.

Diese Nachteile entsprechen den traditionellen Stärken des Elektro-Einzelfachhandels, der wiederum in Österreich eher zögerlich den Weg ins Internet antritt. Doch diese Widersprüche sind nicht so unvereinbar, wie sie scheinen. Die Empfehlungsplattform finderly.com bietet zukünftig zusätzlich zur Verknüpfung mit Online-Versandhändlern auch die Möglichkeit, sich von MitarbeiterInnen des österreichischen Fachhandels beraten zu lassen. Ist eine erste Entscheidung einmal gefallen, bekommen KundInnen automatisch die nächstliegende Filiale angezeigt, in der das Produkt verfügbar ist, können es online reservieren und direkt im Geschäft abholen. Und natürlich in natura näher betrachten, begreifen und antesten.

Niedermeyer ist mit 97 Filialen in Österreich und ca. 550 MitarbeiterInnen als erste österreichische Fachhandelskette mit an Bord. Werner Weber, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, meint dazu: „Niedermeyer ist seit jeher bemüht den Kunden bestes Service und kompetente Beratung anzubieten. finderly.com ermöglicht uns dies nun auch über die Grenzen unserer Filialen hinweg zu tun.“

Weitere Kooperationen zwischen dem Startup und dem stationären Handel sind in Vorbereitung. Die MitarbeiterInnen von Handelsunternehmen werden in ihrer Beratungstätigkeit auf finderly.com als solche ausgewiesen, um den Unterschied zu Empfehlungen von privaten NutzerInnen und damit die Unabhängigkeit der Plattform herauszustreichen. So möchte finderly durch den richtigen Mix an Kanälen, Informationen und Empfehlungen dafür sorgen, dass jede Userin und jeder User genau das richtige Produkt für sich findet.

Das Wiener Startup finderly wurde 2011 gegründet, um der langwierigen Produktsuche im Internet ein Ende zu bereiten. Statt sich selbst durch die enorme Marken-, Modell- und Feature-Vielfalt arbeiten zu müssen, finden User auf finderly.com die passenden Produkte mithilfe persönlicher Produktempfehlungen.

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