11.11.2013 von Daniel Tran

Logo MiracorMiracor Medical Systems GmbH hat heute bekannt gegeben, dass 30 Patienten erfolgreich mit dem PICSO® (Pressure-controlled Intermittent Coronary Sinus Occlusion)-System behandelt wurden, das die Gewebedurchblutung des Herzmuskels (Myokardperfusion) nach primärer PCI (perkutaner koronarer Intervention bzw. Angioplastie) verbessern soll, ohne dass systembedingte Komplikationen auftraten. (Eine Video-Animation zu PICSO® sehen Sie hier.) Die Rekrutierung von Patienten für die Studie erfolgte in mehreren europäischen Kompetenzzentren. Leitender Prüfarzt war Prof. Jan Piek vom Academic Medical Center in Amsterdam.

„Wir freuen uns sehr, diese herausragende Leistung für unser bahnbrechendes PICSO®-System erreicht zu haben. Präklinische und klinische Daten deuten darauf hin, dass PICSO erhebliche Vorteile für Patienten mit sich bringt, denn das System senkt nicht nur die ST-Hebung, sondern begrenzt auch die Blutung im Gewebe und die Infarktgröße. Wir haben nun vor, den Einsatz von PICSO auf weitere Zentren in Deutschland und Großbritannien auszuweiten, um noch mehr Patienten Zugang zu dieser neuen Therapie mit dem CE-gekennzeichneten PISCO®-System zu ermöglichen“, so Ludwig Gold, COO und CFO von Miracor.

Das PICSO®-Impulssystem von Miracor wurde zur Behandlung des akuten Herzinfarkts bei STEMI-Patienten zur Ergänzung der koronaren Angioplastie entwickelt. Die Abkürzung ‚STEMI‘ (ST-segment Elevation Myocardial Infarction) steht für den ST-Hebungsinfarkt. Herzinfarkte werden nach ihrem Schweregrad in drei Typen eingeteilt. Der Herzinfarkt vom STEMI-Typ stellt dabei die schwerste Form dar. Bei einem STEMI-Herzinfarkt ist die betroffene Koronararterie durch ein Blutgerinnsel vollständig verlegt, was dazu führt, dass mit dem Verschluss ein Absterben praktisch des gesamten von diesem Gefäß versorgten Herzmuskelbezirks einsetzt.

„Wir gehen weiterhin davon aus, dass PICSO® sich zu einem Behandlungsstandard entwickeln wird, der die primären PCI-Eingriffe ergänzt“, fügte Dr. Roger Kessels, Clinical Director von Miracor, hinzu. „Denn trotz vielversprechender koronarer Angioplastie kommt es bei nahezu jedem dritten Patienten mit ST-Hebungsinfarkt immer noch zu einer beeinträchtigten Mikrozirkulation. Diese Auftretenshäufigkeit ist sehr enttäuschend und steht in einem engen Zusammenhang mit ungünstigen Ergebnissen für die Patienten“, so Dr. Kessels. „Dem gegenüber steht glücklicherweise das PICSO®-System, das dieses lebensbedrohliche Krankheitsbild abwenden soll, indem die Rückverteilung des Blutes in den von der Blutversorgung abgeschnittenen Herzmuskelbezirk bei Patienten mit schwerem Herzinfarkt drastisch gesteigert wird. Sowohl Ärzten als auch ihren Patienten werden diese Vorteile von PICSO® sicherlich gefallen.“

Über Miracor Medical Systems GmbH
Das in Privatbesitz befindliche Unternehmen mit Sitz in Wien vermarktet die einzigartige und möglicherweise bahnbrechende Technologie PICSO®zur Behandlung von akutem Koronarsyndrom (ACS), Herzversagen und Herzchirurgiepatienten. Das Ziel des Unternehmens besteht in der Etablierung von PICSO® als Standardbehandlung für Herzinfarktpatienten zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Das Miracor PICSO®-Impulssystem besitzt die CE-Kennzeichnung und kann in koronaren Revaskularisierungsverfahren nach einem Myokardinfarkt und anderen akuten Koronarsyndromen eingesetzt werden, um den Druck im Herzvenensystem zeitweilig zu erhöhen. In den USA ist die Nutzung dieser Technologie derzeit nur zu Prüfungszwecken zulässig.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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