16.10.2014 von Daniel Tran

Die Europäische Kommission hat kürzlich die Liste der 155 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) veröffentlicht, die als erste von dem neuen, mit 3 Mrd. Euro ausgestatteten KMU-Instrument profitieren werden. 155 KMU aus 21 Ländern erhalten jeweils 50.000 Euro zur Finanzierung von Durchführbarkeitsstudien für ihre Projekte. Außerdem können sie in den Genuss von bis zu drei Tagen „Business Coaching“ kommen. Danach kommen ihre Projekte möglicherweise für eine weitere finanzielle Unterstützung durch die Kommission in Höhe von bis zu 2,5 Mio. Euro in Frage.

Erfolgreiche EinreicherInnen eines KMU Instrument Projektes erhalten Unterstützung in Form von „Business Coaching“ und der Begleitung des Innovationsprojektes durch das Enterprise Europe Network (EEN). Damit soll die Innovationskapazität der KMU und deren Managementfähigkeiten gestärkt werden und diese leichter Zugang zu zusätzlicher Finanzierung, Services und Kooperationspartnern erhalten.

Unter den Begünstigten sind vier österreichische Unternehmen aus Graz, St. Marienkirchen und Wien: G TEC (COMmunication and Assessment With Adaptive Realtime Environments), Frauscher Sensortechnik GmbH (Optical and Acousto-optic Sensor Technology for Railway-Applications), Arsanis Biosciences GmbH (Clinical research for the validation of diagnostics devices and biomarkers) sowie PIDSO GmbH (Mobile Smart Tracking Antenna System for Remotely Piloted Aircrafts).

Das KMU-Instrument wurde im Rahmen von Horizon 2020 eingeführt, dem mit 80 Mrd. Euro ausgestatteten EU-Programm für die Forschungsförderung, um kleine innovative Unternehmen bei der Vermarktung ihrer Projekte zu unterstützen. Beteiligen können sich KMU aus den EU-Mitgliedstaaten oder aus mit Horizon 2020 assoziierten Ländern.
Mit 2.662 Vorschlägen aus den an Horizon 2020 teilnehmenden Ländern war die Reaktion auf die erste Runde beachtlich. Die Bewertung durch unabhängige Experten ergab, dass 317 Vorschläge den Bewertungskriterien genügten. Von diesen Vorschlägen wurden 155 (49 %) zur Förderung ausgewählt.

Die ausgewählten KMU haben eine gute Ausgangsposition, um in der zweiten Programmrunde zu bestehen, in der Antragsteller zwischen 0,5 und 2,5 Mio. Euro für die Finanzierung von Innovationstätigkeiten (wie beispielsweise Demonstrations- und Pilotprojekte, Tests, Aufskalierung und Miniaturisierung) erhalten können. Die Begünstigten werden auch einen Geschäftsplan aufstellen.

2014 dürften insgesamt etwa 645 Projekte gefördert werden. 2015 wird diese Zahl auf 670 ansteigen. Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen ist ständig offen. Die nächsten Bewertungstermine ist  der 17. Dezember 2014 für die Phase 1 und der 9. Oktober bzw. 17. Dezember 2014 für die Phase 2.

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